Der Ansatz der positiven Verfassungsökonomik
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich VWL - Mikroökonomie, allgemein, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg (Lehrstuhl für Ordnungstheorie & Wirtschaftspolitik), Veranstaltung: Seminar im Sommersemester 2002, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Auch Weingast stellte 1993 fest, dass der positive Ansatz der Verfassungsökonomik bisher ziemlich unzureichend erfüllt war:' no coherent widely accepted approach exists to the positive theory of constitutionalism'.2 Diese Arbeit hat das Ziel die positive Theorie der Verfassungsökonomik näher zu beleuchten. Nach der Definition grundlegender Begriffe widmet sich das zweite Kapitel der Entstehung und dem Erkenntnisinteresse der positiven Verfassungsökonomik (PVÖ). Mit Hilfe einer knappen Darstellung der normativen Verfassungsökonomik (NVÖ) und ihren Schwachpunkten soll die Notwendigkeit für die Entstehung der PVÖ verdeutlicht werden, des weiteren werden die gemeinsamen Ansätze beider Theorien angesprochen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Systematisierung der positiven Theorie. Daran anschließend analysiert das vierte Kapitel drei mögliche Methoden, mittels derer aufgestellte Hypothesen empirisch belegt werden können. Im weiteren Verlauf stellt Kapitel fünf den Bezug der PVÖ zur Wirtschaftspolitik her. Im sechsten Kapitel erfolgt eine kritische Würdigung der Theorie. Letztendlich wird im letzten Kapitel ein Ausblick geboten. Vorweg noch einige Begriffserläuterungen zum besseren Verständnis von Verfassungen. In dieser Arbeit soll der Begriff Verfassung nur für die grundlegenden Regelwerke einer ganzen Gesellschaft verwendet werden. Eine Verfassung besteht aus einem Regelsystem unter dessen Nutzung eine Gesellschaft unter anderem Entscheidungen über die Bereitstellung und Finanzierung öffentlicher Güter trifft. Anders formuliert ist 'die Wahl einer Verfassung (...) eine Wahl darüber, mit Hilfe welcher Regeln man spätere Wahlhandlungen durchführen möchte'.3 Die Verfassung enthält Definitionen, um (1) Rechte festzusetzen, die dazu dienen, das Individuum vor willkürlichen Eingriffen, sowohl durch den Staat, als auch durch andere Individuen zu schützen, (2) die grundlegenden Organe4 festzulegen, die einen Staat ausmachen, (3) die Aufgaben dieser Organe zu definieren und (4) die daran anschließenden Verfahren zu benennen, mit denen Verfassungsregeln (VR) geändert und / oder weiterentwickelt werden können.5 [...] 2 Vgl.: Weingast, Barry (1993), S. 288. 3 Vgl.: Voigt, Stefan (2001), S. 10. 4 Anm.: Legislative, Exekutive und Jurisdiktion. 5 Vgl.: Voigt, Stefan (1996b), S. 12f.
"1116525078"
Der Ansatz der positiven Verfassungsökonomik
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich VWL - Mikroökonomie, allgemein, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg (Lehrstuhl für Ordnungstheorie & Wirtschaftspolitik), Veranstaltung: Seminar im Sommersemester 2002, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Auch Weingast stellte 1993 fest, dass der positive Ansatz der Verfassungsökonomik bisher ziemlich unzureichend erfüllt war:' no coherent widely accepted approach exists to the positive theory of constitutionalism'.2 Diese Arbeit hat das Ziel die positive Theorie der Verfassungsökonomik näher zu beleuchten. Nach der Definition grundlegender Begriffe widmet sich das zweite Kapitel der Entstehung und dem Erkenntnisinteresse der positiven Verfassungsökonomik (PVÖ). Mit Hilfe einer knappen Darstellung der normativen Verfassungsökonomik (NVÖ) und ihren Schwachpunkten soll die Notwendigkeit für die Entstehung der PVÖ verdeutlicht werden, des weiteren werden die gemeinsamen Ansätze beider Theorien angesprochen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Systematisierung der positiven Theorie. Daran anschließend analysiert das vierte Kapitel drei mögliche Methoden, mittels derer aufgestellte Hypothesen empirisch belegt werden können. Im weiteren Verlauf stellt Kapitel fünf den Bezug der PVÖ zur Wirtschaftspolitik her. Im sechsten Kapitel erfolgt eine kritische Würdigung der Theorie. Letztendlich wird im letzten Kapitel ein Ausblick geboten. Vorweg noch einige Begriffserläuterungen zum besseren Verständnis von Verfassungen. In dieser Arbeit soll der Begriff Verfassung nur für die grundlegenden Regelwerke einer ganzen Gesellschaft verwendet werden. Eine Verfassung besteht aus einem Regelsystem unter dessen Nutzung eine Gesellschaft unter anderem Entscheidungen über die Bereitstellung und Finanzierung öffentlicher Güter trifft. Anders formuliert ist 'die Wahl einer Verfassung (...) eine Wahl darüber, mit Hilfe welcher Regeln man spätere Wahlhandlungen durchführen möchte'.3 Die Verfassung enthält Definitionen, um (1) Rechte festzusetzen, die dazu dienen, das Individuum vor willkürlichen Eingriffen, sowohl durch den Staat, als auch durch andere Individuen zu schützen, (2) die grundlegenden Organe4 festzulegen, die einen Staat ausmachen, (3) die Aufgaben dieser Organe zu definieren und (4) die daran anschließenden Verfahren zu benennen, mit denen Verfassungsregeln (VR) geändert und / oder weiterentwickelt werden können.5 [...] 2 Vgl.: Weingast, Barry (1993), S. 288. 3 Vgl.: Voigt, Stefan (2001), S. 10. 4 Anm.: Legislative, Exekutive und Jurisdiktion. 5 Vgl.: Voigt, Stefan (1996b), S. 12f.
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Der Ansatz der positiven Verfassungsökonomik

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by Tanja Preuss
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich VWL - Mikroökonomie, allgemein, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg (Lehrstuhl für Ordnungstheorie & Wirtschaftspolitik), Veranstaltung: Seminar im Sommersemester 2002, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Auch Weingast stellte 1993 fest, dass der positive Ansatz der Verfassungsökonomik bisher ziemlich unzureichend erfüllt war:' no coherent widely accepted approach exists to the positive theory of constitutionalism'.2 Diese Arbeit hat das Ziel die positive Theorie der Verfassungsökonomik näher zu beleuchten. Nach der Definition grundlegender Begriffe widmet sich das zweite Kapitel der Entstehung und dem Erkenntnisinteresse der positiven Verfassungsökonomik (PVÖ). Mit Hilfe einer knappen Darstellung der normativen Verfassungsökonomik (NVÖ) und ihren Schwachpunkten soll die Notwendigkeit für die Entstehung der PVÖ verdeutlicht werden, des weiteren werden die gemeinsamen Ansätze beider Theorien angesprochen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Systematisierung der positiven Theorie. Daran anschließend analysiert das vierte Kapitel drei mögliche Methoden, mittels derer aufgestellte Hypothesen empirisch belegt werden können. Im weiteren Verlauf stellt Kapitel fünf den Bezug der PVÖ zur Wirtschaftspolitik her. Im sechsten Kapitel erfolgt eine kritische Würdigung der Theorie. Letztendlich wird im letzten Kapitel ein Ausblick geboten. Vorweg noch einige Begriffserläuterungen zum besseren Verständnis von Verfassungen. In dieser Arbeit soll der Begriff Verfassung nur für die grundlegenden Regelwerke einer ganzen Gesellschaft verwendet werden. Eine Verfassung besteht aus einem Regelsystem unter dessen Nutzung eine Gesellschaft unter anderem Entscheidungen über die Bereitstellung und Finanzierung öffentlicher Güter trifft. Anders formuliert ist 'die Wahl einer Verfassung (...) eine Wahl darüber, mit Hilfe welcher Regeln man spätere Wahlhandlungen durchführen möchte'.3 Die Verfassung enthält Definitionen, um (1) Rechte festzusetzen, die dazu dienen, das Individuum vor willkürlichen Eingriffen, sowohl durch den Staat, als auch durch andere Individuen zu schützen, (2) die grundlegenden Organe4 festzulegen, die einen Staat ausmachen, (3) die Aufgaben dieser Organe zu definieren und (4) die daran anschließenden Verfahren zu benennen, mit denen Verfassungsregeln (VR) geändert und / oder weiterentwickelt werden können.5 [...] 2 Vgl.: Weingast, Barry (1993), S. 288. 3 Vgl.: Voigt, Stefan (2001), S. 10. 4 Anm.: Legislative, Exekutive und Jurisdiktion. 5 Vgl.: Voigt, Stefan (1996b), S. 12f.

Product Details

ISBN-13: 9783638215091
Publisher: GRIN Verlag GmbH
Publication date: 01/01/2003
Sold by: CIANDO
Format: eBook
Pages: 23
File size: 354 KB
Language: German
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